Verpflichtende Verwendung von Deutsch als Schulsprache wäre wichtiger Betrag zur Integration
"In Salzburg sagte die VP-Integrationslandesrätin Eberle 'Wer nicht Deutsch reden will, kann schweigen!', bei uns in Oberösterreich spielt der Landeshauptmann das Problem der mangelhaften Deutschkenntnisse von Schülern herunter. Er tut so, als sei es nicht notwendig, Deutsch verpflichtend als Schulsprache - also nicht nur im Unterricht sondern auch vor und nach dem Unterricht bzw. in den Pausen - einzuführen", stellte FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Mag. Silke Lackner heute im oö. Landtag fest.
"Das ist es dann schon eigenartig, wenn die VP gemeinsam mit den Grünen dringlich beantragt, es möge festgestellt werden, wie viele Schüler die Pflichtschule ohne positiven Abschluss verlassen. Denn es ist meistens die fehlende Kenntnis der deutschen Sprache, also ein Integrationsmangel, dass Kinder dem Unterricht nicht folgen können und dann in der Pflichtschule scheitern!"
Die Vermittlung der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen sowie die Kenntnis der deutschen Sprache müsse eben in der Schule erfolgen. Kein Wunder, dass bei einem teilweise katastrophalen Ausbildungsniveau Jugendliche mit Migrationshintergrund auf Grund ihrer fehlenden Deutschkenntnisse dann auch keinen entsprechenden Lehrplatz erhalten. Darum fordere die FPÖ seit Jahren, Sprachdefizite schon im Kindesalter auszugleichen.
"Es wird niemand abstreiten können, wie wichtig gerade für die Sprachbildung die Einführung der verpflichtenden Schulsprache Deutsch wäre. Es ist dieser Antrag, dass einmal festgestellt wird, wie viele Jugendliche die Pflichtschule ohne ordentlichen Abschluss verlassen, hoffentlich auch dazu beitragen, dass man feststellt, wohin die 30 Prozent der muslimischen Mädchen verschwinden, die nach der Pflichtschule keine weiterführende Ausbildung mehr machen", stellte LAbg. Mag. Lackner abschließend fest.
FPÖ-Wels, am 09.07.2010
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