Aktiver Einsatz für Räuchermischungs-Verbot

Unter der fachkundigen Lupe der AGES (Österreichischen Agentur für Gesundheit und Er-nährungssicherheit) befindet sich gerade eine unter anderem auch in einem Welser Geschäft erhältliche neue Räuchermischung. Der Grund: Eine Untersuchung durch das Bundeskrimi-nalamt im Auftrag des Stadtpolizeikommandos Wels hat zwar ergeben, dass die Mischung nicht den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes unterliege. Es bestehe aber der Verdacht, dass die Räuchermischung dennoch Cannabinoide (künstlich hergestellte berauschende Substanzen) enthält.

In diesem Fall würde die Mischung dem Arzneimittelgesetz unterliegen und könnte vom Bundesministerium für Gesundheit in eine entsprechende Verbotsverordnung aufgenommen werden. Genau das fordern Stadträtin Silvia Huber und Stadtrat Gerhard Kroiß in einem gemeinsamen dringenden Appell: „Wenn die AGES in dieser Räuchermischung berauschende Substanzen findet, muss das Ministerium unbedingt sofort tätig werden.“ Denn nur dann sei es möglich, den Verkauf auch in Wels zu unterbinden.

Vor einem wie auch immer gearteten Konsum derartiger Mischungen (eine bekanntere Form ist beispielsweise „Spice“) werde jedenfalls eindringlich gewarnt, da dies unabsehbare gesundheitliche Schäden und/oder Risken nach sich ziehen könnte. Ob eine Substanz dabei legal oder illegal sei, sollte dabei keine Rolle spielen, da dies nichts über die gesundheitlichen Risken beim Konsum aussage.
 



FPÖ-Wels, am 09.07.2010





  Zurück zur News-Übersicht