Rechnungsabschluss 2016 mit Rekordergebnis

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat am Montag, 29. Mai den Rechnungsabschluss der Stadt Wels für 2016 mit seinem Rekordergebnis von 8,3 Mio. Euro in der laufenden Gebarung. Dieses laufende Betriebsergebnis konnte im Vergleich zum Voranschlag 2016 um 5,6 Mio. Euro verbessert werden.

Insbesondere auf der Ausgabenseite im ordentlichen Haushalt zeigten die gesetzten Maßnahmen Wirkung. Deshalb konnten im Vergleich zum Budget und zum Nachtragsvoranschlag 2016 rund 7,5 Mio. Euro weniger ausgegeben wurden, und zwar vor allem in folgenden Bereichen: Personalausgaben - 1,4 Mio. Euro, Sachausgaben - 3,8 Mio. Euro sowie Subventionen - 0,9 Mio. Euro.

Die Einnahmenseite im ordentlichen Haushalt verbesserte sich um rund 2,1 Mio. Euro, insbesondere auf Grund der Ertragsanteile (+ 1,6 Mio. Euro) und der Kommunalsteuer (+ 0,5 Mio. Euro). Dar-über hinaus ist es gelungen, aus dem Ergebnis des ordentlichen Haushaltes 2016 rund 2,7 Mio. Euro einer Rücklage zuzuführen. Auch das Maastricht-Ergebnis konnte gegenüber dem Budget um 11,1 Mio. Euro auf plus 1,6 Mio. Euro deutlich verbessert werden.

Der Außerordentliche Haushalt beinhaltete unter anderem rund 18,1 Mio. Euro an Investitionen, darunter zum Beispiel rund 3 Mio. Euro für den Neubau Haus der Seniorenbetreuung Haus Hans-Sachs-Straße, rund 2,8 Mio. Euro für Investitionen in die Pflichtschulen, rund 1,9 Mio. Euro für das Sportzentrum Wimpassing, rund 1,4 Mio. Euro für die Straßen und Radfahrwege sowie rund 0,3 Mio. Euro für die öffentliche Beleuchtung.

Der Schuldenstand konnte durch vorzeitige Tilgungen und durch die Deckung des Investitionsbedarfes im Rechnungsabschluss 2016 (aus Mitteln des Aktienverkaufs an der Allgemeinen Sparkasse Oberösterreich) auf rund 28,6 Mio. Euro reduziert werden.

Finanzreferent Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Der Rechnungsabschluss 2016 zeigt, dass wir mit dem eingeschlagenen Reform- und Konsolidierungskurs auf dem richtigen Weg sind. Nicht zuletzt wegen verschiedener bundes- und landespolitischer Maßnahmen und ungünstiger Prognosen bei Ertragsanteilen und Transferbeiträgen müssen wir auch weiterhin konsequent sparen. Um unser Ziel ‚Keine neuen Schulden‘ in Zukunft erreichen zu können, müssen die Maßnahmen aus den Struktur- und Organisationsreformen weiter umgesetzt werden.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 30.05.2017





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