Gemeinderat beschloss Optimierungen bei Volkshochschule

Nach dem zuständigen Kulturausschuss stimmte am Montag, 29. Mai auch der Gemeinderat dem Einsparungs- und Optimierungsprogramm bei der Volkshochschule der Stadt Wels zu. Der einstimmig gefasste Beschluss soll den jährlichen Verlust der städtischen Bildungseinrichtung bei zumindest gleichbleibender (oder sogar ausgebauter) Qualität reduzieren.

Das errechnete Optimierungspotenzial beträgt für das Jahr 2017 70.300 Euro. 2018 soll dieser Wert auf 95.000 Euro sowie 2019 auf 123.000 Euro steigen. Neben Einsparungen sollen auch Einnahmenerhöhungen zur Erreichung der Ziele beitragen. Konkret sind folgende Maßnahmen geplant beziehungsweise werden teilweise bereits umgesetzt:

• Umstrukturierungen bei den Stell- und Vorbereitungsarbeiten bei Veranstaltungen sowie im Bereich der Reinigung in der Zweigstelle Pernau (bereits seit April 2017)
• Umstrukturierungen im Personalbereich
• Einsparungen bei Kleinbeträgen (Büromaterial, Werbemittel etc.)
• Einstellung beziehungsweise Verkürzung von Leistungen im Bewegungsbereich ohne Qualitätsverlust für die Kunden (erste Schritte bereits gesetzt)
• Weniger Gebäudekosten in der Noitzmühle z.B. durch Nachverhandlung mit der Heimstätte
• Erhöhung der Kurstarife entsprechend der Marktlage und der Kundenverträglichkeit
• Tariferhöhung bei der Vermietung und Verbesserung der Auslastung
• Neue Veranstaltungsorte (zwei bereits 2017/2018, Details in Ausarbeitung, weitere geplant)
• Ausweitung des Kursangebotes (teilweise bereits umgesetzt) durch bessere interne Vernetzung, Kooperation mit städtischen Generationentreffs und Positionierung in neuen Bereichen.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Unser Ziel ist es, den Verlust der Volkshochschule Wels deutlich zu senken und gleichzeitig die Qualität zu halten bzw. sogar noch auszubauen. Mit den nun beschlossenen Einsparungen und Optimierungen sind wir auf einem guten Weg, diese Zielsetzung zu erreichen.“

Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer: „Statt Standorte stillzulegen, ist es uns durch eine offensive Strategie gelungen, das Kursangebot auszuweiten und die VHS durch eine Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit mittelfristig abzusichern. Der Ausbau im Bereich Gesundheitsprävention, gesellschaftliche Begegnung und Sprachen entspricht der Bedeutung von Erwachsenenbildung in einer Stadt wie Wels."

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 30.05.2017





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