Aktuelles zum Tennis Davis Cup von 15.-17. September im Sportland OÖ
Das österreichische Tennis Davis Cup-Team tritt von 15. bis 17. September 2017
gegen Rumänien um den Verbleib in der Europa/Afrika-Zone 1 an. Auf der Anlage
des UTC Wels wird im Freien auf Sand gespielt, die Tribünen bieten Platz für 5.000
Zuschauer. Wels ist ein guter Boden für die Tennis-Nationalmannschaft: 1999 und
2001 gab es jeweils 4:1-Siege gegen Portugal bzw. die Ukraine.

Sportland OÖ unterstützt Davis Cup-Veranstaltung
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Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl freut sich, dass der Davis
Cup wieder zu Gast im Sport- und Tourismusland Oberösterreich ist: „Es macht
uns stolz, dass – vor dem WTA Damenturnier im Oktober – der internationale
Tennissport noch einmal Halt im Sportland OÖ macht. Dass Dominic Thiem
antreten wird, wird viele Fans nach Wels locken. Ein solcher Bewerb weckt die
Sportbegeisterung und motiviert Tennisspielerinnen und -spieler für Training und
Meisterschaft.“
Oberösterreich beweist seit Jahren Kompetenz in der Austragung internationaler,
großer Sportveranstaltungen. Das Sport- und Tourismusland Oberösterreich kann
sich dabei als exzellenter Gastgeber international in Szene setzen. Zudem stärkt es
das Image von Wels als Sportstadt und bringt Nächtigungen und Wertschöpfung
für die Tourismusbetriebe. Das Land OÖ nimmt auch Geld in die Hand, um den
Davis Cup zu unterstützen und finanziert dessen Ausrichtung mit.
Im Land OÖ bemühen sich alle, den bereits sehr gut funktionierenden Doppelpass
zwischen Sport und Wirtschaft bzw. Tourismus zu perfektionieren und die
Internationalisierung voranzutreiben. Das ist auch Teil der neuen „Sportstrategie
Oberösterreich 2025“. „Zudem setzen wir auf Talentförderung sowie verstärkte
Nachwuchs- und Trainerarbeit. Und das Land investiert gezielt in moderne
Sportstätten und in die Schaffung neuer Leistungszentren“, erklärt Sportreferent LH-Stv.
Strugl. Im OÖTV Tennisleistungszentrum in Linz/Oed, das im August 2016
eröffnet wurde, finden unsere Tennistalente nun optimale Voraussetzungen für ihr
Training.

Eine Ehre für die Stadt Wels
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Bürgermeister Mag. Dr. Andreas Rabl freut sich, dass der Davis Cup nach 1999 und 2001
zum dritten Mal in Wels stattfindet: „Das ist für unsere Stadt nicht nur eine große Ehre,
sondern signalisiert vor allem eines: Wels ist als Veranstaltungsort attraktiv. Man kommt
gerne zu uns in die Stadt, schaut sich – wie in diesem Fall – eine Sportveranstaltung von
Weltklasseformat an und belebt somit auch Wirtschaft, Tourismus und Gastronomie. Ich
freue mich über die Rückkehr des Davis Cups nach Wels und hoffe auf zahlreiche Zuschauer
und natürlich auf einen österreichischen Erfolg!“

Superstar Dominic Thiem schlägt im Sportland OÖ auf
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Bei seinem Amtsantritt im März 2015 hatte ÖTV-Präsident Robert Groß mit
Sportreferent LH-Stv. Strugl vereinbart, dass eines der nächsten Davis-Cup-
Heimspiele in Oberösterreich ausgetragen wird. „Nach der Niederlage in Minsk
haben die Spieler den Wunsch geäußert, auf Sand und im Freien spielen zu wollen.
Diesem Wunsch kommen wir natürlich gerne nach. Die Anlage der Union Wels und
die Infrastruktur des neuen Tennissportzentrums TSZ Wels-Rosenau bieten die
perfekten Voraussetzungen für ein internationales Event“, sagt Groß. „Hier werden
seit Jahren Futures organisiert, man verfügt also über reichlich Erfahrung im
Ausrichten internationaler Turniere. Alles wird vorbereitet für ein großes
spätsommerliches Tennis-Spektakel, wir freuen uns auf viele Fans aus ganz
Österreich. Deshalb war die Auswahl eines zentralen Spielortes für uns sehr
wichtig.“ Groß suchte auch das Gespräch mit Thiem-Trainer Günter Bresnik.
„Wenn Dominic gegen Rumänien dabei ist, ist die Wahrscheinlichkeit auf einen
Sieg ungleich höher. Günter hat zugesagt, dass Dominic das Nationalteam bei
diesem wichtigen Spiel unterstützt und zur Verfügung steht.“

Nationalmannschaft setzt auf den Heimvorteil
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Kapitän Stefan Koubek ist erfreut über die Zusage Thiems, der nach eineinhalb
Jahren ein Comeback in der Nationalmannschaft geben wird. „Zusätzlich zum
Heimvorteil ist das ein Riesenbonus für uns. Dominic kann in jedem Duell den
Unterschied ausmachen. Mit ihm sind wir definitiv weltgruppenfähig und könnten
dort die eine oder andere Runde überstehen.“ Koubeks Ideal-Team gegen
Rumänien setzt sich mit heutigem Stand aus Thiem, Gerald und Jürgen Melzer
sowie Doppel-Spezialist Alexander Peya zusammen. „Im Hinterköpfchen habe ich
natürlich Andreas Haider-Maurer. Man wird bis dahin sehen, wie sein Comeback
nach der langen Verletzungspause läuft. Julian Knowle, der in Weißrussland ein
super Doppel gespielt hat, ist immer ein Thema. Auch Dennis Novak und Sebastian
Ofner haben gezeigt, dass sie uns helfen können, wenn Not am Mann ist.“
Die Rumänen schätzt Koubek als „sehr stark“ ein. Marius Copil (ATP 94) ist der
bestplatzierte Spieler in der Weltrangliste, Adrian Ungur (ATP 363) sei ein Fighter.
„Und Horia Tecau war im Doppel-Ranking vor zwei Jahren die Nummer zwei.“ In
der Bilanz gegen Rumänien liegt Österreich 2:3 zurück, das letzte Kräftemessen
ging 2002 in Constanta 0:5 verloren. Andrei Pavel machte gegen Stefan Koubek,
Jürgen Melzer, Alexander Peya und Julian Knowle drei Punkte. Heute steht er
seinem Land als Kapitän vor.

Der Davis Cup als Chance
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ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda sieht im Davis Cup in Wels die ideale
Möglichkeit, das österreichische Tennis wieder besser zu vermarkten. „Als ÖTV
haben wir im Herbst mit dem Davis Cup beim UTC Wels einen schönen Auftritt vor
dem Turnier in der Wiener Stadthalle. Der Antritt von Dominic Thiem und auch die
guten Leistungen der anderen Österreicher stimmen mich zuversichtlich und
zeigen, dass unser Sport wieder in den Köpfen der Österreicher angekommen ist.
Dies macht natürlich Gespräche mit potenziellen Sponsoren für den Davis Cup und
den ÖTV leichter. Wir werden Fan-Reisen aus allen Bundesländern organisieren
und perfekte Pakete schnüren, die in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis
stehen.“

Die Familie Reichel ist am Ball

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Das oberösterreichische Unternehmen „Reichel Business Group“ (RBG) wird die
Veranstaltung in Wels operativ für den ÖTV umsetzen. Für „Mister Tennis“ Peter-
Michael Reichel ist der Davis Cup in Wels ein echtes Heimspiel. „Deswegen
machen wir das“, erklärt der Firmengründer, für den es schon bei der Vergabe des
Davis Cups keine Frage war, wer diesen bedeutenden Event in Wels organisieren
sollte: Die RBG mit Präsidentin Sandra Reichel, der Direktorin der WTA-Turniere in
Nürnberg und Linz. Peter-Michael Reichel hilft bei der Organisation als Berater mit
seiner Amadeus International GmbH aus der Schweiz.
Der 64-jährige Welser ist eine angesehene Persönlichkeit in der Tenniswelt. Dank
Peter-Michael Reichel ist Österreich seit vielen Jahren im obersten Gremium der
Frauen-Weltsportart Nummer eins vertreten – seit Jänner 2016 ist der
Oberösterreicher in einer Doppel-Funktion tätig. Neben seiner Rolle als
Repräsentant des europäischen Damentennis im „Board of Directors“ der
Womens Tennis Association (WTA) ist er zum Chairman für alle 54 Turniere
weltweit gewählt worden. Reichel ist somit einer von wenigen Österreichern, die
im höchsten Entscheidungsgremium eines Sport-Weltverbandes eine bedeutende
Rolle spielen. Die Spielerinnen-Vereinigung WTA bietet im Jahr global 54
Veranstaltungen an. Reichel und seine Tochter Sandra zählen damit zu den Top-
Playern der Szene.
„Dass nun vom 15. bis 17. September 2017 der Daviscup-Länderkampf gegen
Rumänien in Wels stattfindet, dafür gebührt auch dem Land Oberösterreich, allen
voran Sportreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, sowie der Stadt Wels mit
Bürgermeister Dr. Andreas Rabl an der Spitze, ein großer Dank“, erklärt P. M.
Reichel. „Dominic Thiem als Fixstarter ist natürlich großartig. Immerhin geht es
ums Überleben im internationalen Tennis, der Abstieg wäre schlimm! Österreichs
Davis-Cup-Team gehört zurück in die Weltgruppe“, meint Peter-Michael Reichel.
„Mit einem Dominic Thiem ist alles möglich in Zukunft.“
Peter-Michael Reichel hat bisher folgende Länderkämpfe organisiert: Tennis Fed
Cup in den Jahren 1994, 1996, 1997 und Tennis Davis Cup in den Jahren 1998,
1999, 2007.




Bildtexte:
Foto 2 – v.l.: Peter-Michael Reichel, ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, Sandra Reichel, Sportreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, ÖTV-Präsident Robert Groß und Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek.
 
Fotos: Land OÖ / Sandra Schauer, Verwendung nur mit Quellenangabe
 
 
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Michael Herb, MSc, Pressereferent LH-Stv. Dr. Strugl, unter (+43 732) 77 20-151 03, (+43 664) 600 72 151 03 oder michael.herb@ooe.gv.at

FPÖ-Wels, am 08.06.2017





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