Kontrollierte Silvesterknallerei in Wels

Erfreut zeigt sich Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß über die verstärkten Polizeikontrollen der Polizei nach dem Pyrotechnikgesetz im Rahmen der Aktion Gemeinsam.Sicher des Innenministeriums. Wie bereits berichtet gibt es auch heuer in Wels keinen Verkauf von Silvesterkrachern, -raketen etc. auf öffentlichem Gut. Darüber hinaus gelten folgende Vorschriften:

• Feuerwerkskörper der Kategorie F1 – von denen eine geringe Gefahr ausgeht und welche nur wenig Lärm erzeugen – können ab dem 12. Lebensjahr erworben werden.
• Der Erwerb und Besitz von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ist ab dem 16. Lebensjahr erlaubt. Aber Vorsicht: Deren Verwendung ist im Ortsgebiet grundsätzlich verboten!
• Insbesondere gilt dieses Verbot im Bereich von Kirchen, Krankenhäusern, Altersheimen, Tierheimen und Tiergärten.
• Es ist natürlich auch verboten, Feuerwerkskörper im Nahbereich von leicht entzündlichen Quellen und Tankstellen abzuschießen.

Bei unsachgemäßer Nutzung und illegalem Besitz von Feuerwerkskörpern werden diese von der Polizei abgenommen und von der Behörde für verfallen erklärt. Zudem kommt es zur Anzeigeerstattung, wobei Verwaltungsstrafen bis zu 3.600 Euro oder sogar Freiheitsstrafen bis zu drei Wochen verhängt werden können.

Und auch wenn der Preis manchmal verlockend erscheint, rät die Polizei dringend davon ab, Feuerwerkskörper in anderen Ländern zu erwerben. Diese durchlaufen meist keine Qualitätskontrollen und sind deshalb auch nicht mit dem in Österreich erforderlichen CE-Zeichen gekennzeichnet. Von diesen Feuerwerkskörpern geht oft eine große Gefahr für die Sicherheit aus.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Diese Vorschriften machen es möglich, das neue Jahr mit Freude, aber auch mit Sicherheit zu begrüßen. Ich bedanke mich bereits jetzt bei der Polizei für die wichtige Kontrolltätigkeit in den Tagen vor sowie zu Silvester.“

Textquelle: Stadt Wels
 



FPÖ-Wels, am 22.12.2017





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