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![]() RFW Obmann Wels Stadt/Land seit 2010 Mitglied in folgenden WK-Ausschüssen:
Landesgremium der Handelsagenten
Bundesgremium der Handelsagenten
Mitglied der Spartenkonferenz der Sparte Handel in der WKOÖ
als Gemeinderat in folgenden Ausschüssen tätig:
Wirtschaft und Stadtentwicklung
Finanz
Präsidiale
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RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender

vlnr: Wolfgang Kubis, GR Christa Raggl-Mühlberger, GR Manfred Wiesinger, GR KR Willi Baumgartner
Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender ist eine Vereinigung von Unternehmern, welche sich dafür einsetzt, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - gerade für Klein- und Mittelunternehmer - zu verbessern.
Die Unternehmer in Österreich leiden an überbordender Bürokratie, extremen Steuerbelastungen und agieren ohne ausreichendes soziales Netz. Das muss sich ändern.
Bürokratie
RFW-Ziel: Halbieren der Bürokratie und Verwaltungskosten in Österreich.
272 Stunden braucht ein mittleres Unternehmen laut Weltbank, um in Österreich seine Steuern vorzubereiten, zu berechnen und zu zahlen. In Irland sind es 76 Stunden, Norwegen 87, in Großbritannien 106, in Schweden 122, in Frankreich 128 usw. Österreich schneidet hier katastrophal ab.
Es gibt eine Schätzung der EU über den Anteil der Verwaltungskosten (also Kosten, die den Unternehmern durch Vorschriften aufgezwungen werden) in Mitgliedsstaaten der EU.
Hier schneidet Österreich sehr schlecht ab: Die Verwaltungskosten in Österreich sind mit 4,6 % des BIPs zu beziffern. Hier nimmt bei den 20 aufgelisteten Ländern Platz 13 ein, gemeinsam mit 4 anderen Ländern (Spanien, Italien, Portugal und Slowakei). Nur 3 Staaten bzw. Staatskonglomerate sind hinter uns: Griechenland, Ungarn und die baltischen Staaten inkl. Malta und Zypern.
Der EU-25 Durchschnitt ist mit 3,5 % beziffert worden. Auch hier liegt Österreich um fast 1 Prozentpunkt höher, oder anders berechnet um 31,4 Prozent darüber. Vorne sind Finnland (1,5 %), England (1,5 %) und Schweden (1,5 %).
Steuern
RFW-Ziel: Abgabenquote unter 40 % und deutliche Entlastung der Lohnnebenkosten.
Unternehmer und deren Mitarbeiter zahlen horrende Steuern. Die Abgabenquote in Österreich liegt bei mehr als 42 Prozent. Die Lohnnebenkosten sind seit Jahren auf einem Rekordniveau, und der Staat kassiert durch die inflationsbedingt hohen Lohnabschlüsse mit. Die Einnahmen des Staates sprudeln. 2007 wurden 3,8 Milliarden Euro mehr eingenommen als budgetiert worden sind. Dieses Geld wurde aber nicht gespart oder die Bevölkerung von überzogenen Steuern entlastet, man hat es gleich wieder ausgegeben.
RFW-Ziel: Volle Abschreibung betrieblich genutzter PKWs und Verkürzung der Abschreibedauer auf die reale Nutzungsdauer.
Daneben gibt es noch eine äußerst unfaire Besteuerung für Unternehmer. Betriebliche genutzte PKWs sind vom Vorsteuerabzug ausgenommen, Abschreibungszeiten sind viel zu lang und spiegeln die reale Nutzungsdauer der Güter nicht wieder.
Soziale Absicherung
RFW-Ziel: Steuerliche Absetzbarkeit für Kinderbetreuung und Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger, Arbeitslosenentgelt auch für Unternehmer und verbesserte finanzielle Unterstützung im Krankheitsfall.
Unternehmer agieren weitgehend ohne soziales Netz. Krankheit, schlechte Wirtschaftslage oder familiäre Umstände drängen aktive Selbständige oft an den Rand der Gesellschaft. Hilfe gibt es kaum.
RFW - Ein Unternehmen für bessere Perspektiven
Impressum:
Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender Oberösterreich
Pochestraße 3, 4020 Linz
Tel.: 0732/774814, Fax: 0732/774814-20
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