FPÖ Wels: Stadtrat Gerhard Kroiß einstimmig als Bezirksparteiobmann bestätigt
FPÖ-Themenführerschaft brachte bei Wahlen hervorragende Ergebnisse
Beim Bezirksparteitag der FPÖ Wels Stadt am 26. Jänner 2010 wurde Stadtrat Gerhard Kroiß einstimmig von den Delegierten in seiner Funktion als Bezirksparteiobmann bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden GR KR Willi Baumgartner, LAbg. Mag. Silke Lackner, StR Dr. Andreas Rabl und Vzbgm. Dr. Bernhard Wieser gewählt. Landesparteiobmann NAbg. Lutz Weinzinger und FPÖ-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner sowie der Landesgeschäftsführer der FPÖ Oberösterreich, Hubert Schreiner waren als Ehrengäste beim Bezirksparteitag anwesend.
Der wiedergewählte Bezirksparteiobmann der FPÖ Wels zog in seiner Rede eine positive Bilanz über die Urnengänge seit dem letzten Stadtparteitag: „Bei jeder Wahl seit dem Jahr 2008 konnten wir Stimmenzuwächse verzeichnen. War es bei der Nationalratswahl noch ein Zugewinn von 15 auf 21 Prozent, so konnten wir bei der Landtagswahl im Herbst 2009 unser Ergebnis von 10 auf 21 Prozent mehr als verdoppeln. Und besonders erfreulich und der größte Erfolg war das Ergebnis der Gemeinderatswahl in Wels, wo es uns gelungen ist, von 11 auf 29 Prozent zu kommen. Erstmals sind wir Freiheitliche mit drei Stadtsenatsmitgliedern und 10 Gemeinderäten im Rathaus vertreten und wir konnten die absolute Mehrheit der SPÖ wieder brechen. Und der Abstand zur SPÖ mit 35 Prozent ist nur mehr knapp. Zudem sei dem freiheitlichen Spitzenkandidaten Dr. Bernhard Wieser bei der Bürgermeisterstichwahl ein beachtliches Achtungsergebnis gelungen - allen Diffamierungen und Schmutzkübelkampagnen zum Trotz.
Des weiteren ging Kroiß darauf ein, „dass mit dem Ergebnis bei der Gemeinderatswahl erstmals eine politische Wende in Wels möglich gewesen wäre. Doch die ÖVP - die im kommunalen Wahlkampf nur durch interne Streiteren auffiel - brach die Verhandlungen mit der FPÖ mit fadenscheinigen Argumenten ab und unterstützte erneut die SPÖ. Mit Hilfe der ÖVP konnte die SPÖ somit die Macht erhalten.
„Voraussetzung für diese freiheitlichen Erfolge war und ist - neben einer konsequenten politischen Linie und einer motivierten Mannschaft - das Vertrauen der Menschen in unsere Politik. Die Welser Bevölkerung misst uns die Lösungskompetenz für wichtige Zukunftsfragen in unserer Stadt bei, zeigte Kroiß auf, „dass wir Freiheitliche in den letzten Jahren die Themenführerschaft in den Bereichen Integration, Sicherheit, Verkehr, saubere Innenstadt und anderen Themen inne haben. Die Bürger erwarten sich aber nun zu Recht, dass sich gerade in diesen Bereichen etwas ändert. Die Ghettoisierung muss unterbunden werden, Deutschkenntnisse müssen Pflicht für das Erlangen einer Wohnung sein. Natürlich seien die Welser für die Integration der ausländischen Mitbürger. „Sie wollen aber zu Recht, dass wir diese Personen fordern, aber nicht bevorzugen - wie dies unsere politischen Mitbewerber wollen. Die Welser wollen auch eine sichere und saubere Stadt, eine Stadt zum Wohlfühlen und eine Stadt, wo man auch Arbeit findet.
Landesparteiobmann NAbg. Lutz Weinzinger betonte in seiner Rede, "dass die FPÖ als soziale Heimatpartei Verantwortung trägt - sei es in der Zuwanderungs- oder der Familienpolitik. Wir liegen mit unseren Standpunkten und unserer freiheitlichen Gesellschaftspolitik richtig. Das zeigt auch deutlich der massive Zuspruch in der Bevölkerung. Vor allem die Jugend kommt zur FPÖ, sie wollen aktiv mitarbeiten und für unser Land etwas bewegen."
Der ebenfalls anwesende FPÖ-Bezirksparteiobmann von Wels-Land, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner ging auf die Situation in der Messestadt Wels ein: "Unter SPÖ-Herrschaft ist Wels nun nicht mehr die Einkaufsstadt, die sie einmal mit Stolz war. Das Stadtbild hat sich massiv verändert, die Leute sagen einem, es ist nicht mehr sauber in Wels." Haimbuchner stellte fest, dass es zu einer massiven Abwanderung der Welser in die Land- und Umlandgemeinden gekommen ist. "Das ist nicht verwunderlich, wer er sich leisten kann, 'flüchtet' aus Wels." Verstärkt werde die negative Stimmung auch durch den Umstand, dass das Bildungsniveau auch in den Schulen durch die massive Zuwanderung leide. "Immerhin gibt es in der Messestadt die meisten außerordentlichen Schüler, die auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse dem Unterricht kaum folgen können."
26.01.2010
26.01.2010


