Wels fordert mehr Wohn-
plätze
für Menschen mit Beeinträchtigung

Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger freut sich über ein vom Land Oberösterreich kürzlich präsentiertes Investitionspaket gegen die Corona-Krise: Darin wurden unter anderem 4,2 Mio. Euro für den Ausbau von 100 zusätzlichen Wohnplätzen für Menschen mit Beeinträchtigung angekündigt. „Ich hoffe, das Land Oberösterreich denkt bei diesen 100 zusätzlichen Wohnplätzen auch an die Stadt Wels“, richtet Vizebürgermeisterin Raggl-Mühlberger einen Appell an die Verantwortlichen beim Land Oberösterreich.

Schließlich werde die Warteliste von Welsern, die einen vollbetreuten Wohnplatz nach dem Oö. Chancengleichheitsgesetz benötigen, immer länger. Momentan warten in Wels-Stadt 156 Bürger auf einen solchen Wohnplatz. Im Februar 2020 waren es noch 138 Bürger, und im Jahr 2013 lag diese Zahl noch bei 22 Personen. Darüber hinaus warten aktuell weitere 120 Menschen auf einen teilbetreuten Wohnplatz in der Stadt Wels.

Zu einer leichten Entspannung der Wohnplatz-Situation in Wels wird es im heurigen Sommer kommen: Dann erhalten sechs Menschen mit Beeinträchtigung über Vermittlung von Wohnungs- und Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Raggl-Mühlberger einen Platz in der Wohnform „Begleitetes Wohnen“. Gemeinsam mit dem Diakoniewerk Oberösterreich wird dann nämlich der von der Welser Heimstätte errichtete Standort in der Laahener Straße 21 im Stadtteil Vogelweide eröffnet. Das Diakoniewerk begleitet die Personen dabei, den Alltag ihren Bedürfnissen entsprechend selbst zu organisieren. Mit dem Wohnumfeld in der Vogelweide wird es möglich sein, dass die Bewohner die Erledigungen des täglichen Bedarfs fußläufig verrichten.

Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger

Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Die Aufstockung ist ein notwendiger Schritt, damit auch Menschen mit Beeinträchtigung ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Der Bedarf in Wels nimmt ständig zu, daher richte ich meine Bitte an das Land Oberösterreich, auch in Wels zusätzliche Plätze zu schaffen.“

Textquelle: Stadt Wels