Sicherheitsreferent Kroiß: „Impfverzögerungbei Polizei unverständlich und fahrlässig!“

Nicht nachvollziehbar ist für den Welser Sicherheitsreferenten Vizebürgermeister Gerhard Kroiß die Zurückreihung der Polizei bei den COVID-19-Schutzimpfungen durch das Gesundheitsministerium.

Wie in ganz Österreich ist auch im Stadtpolizeikommando Wels der Unmut über die medial bekanntgegebene Impfverschiebung groß. Schließlich ist die Exekutive seit einem Jahr nicht nur bei der Kontrolle der Corona-Sicherheitsbestimmungen an vorderster Front. Bei der Überprüfung oder Festnahme von Bürgern (die sich nicht immer kooperativ und manchmal auch aggressiv zeigen) ist die Ansteckungsgefahr für die Polizisten besonders groß. Dass nach den Feuerwehren im Februar nun eine weitere Blaulichtorganisation länger als nötig auf die dringend benötigten Corona-Schutzimpfungen warten muss, zeigt für den Welser Sicherheitsreferenten, dass die Prioritätenreihung fernab jeglicher Realität erstellt worden sei, weil: „Schützen kann nur, wer selbst geschützt ist!“

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Der Spruch ‚Undank ist der Welten Lohn‘ trifft hier leider voll zu – den Unmut der Kollegen vom Stadtpolizeikommando Wels über die Impfverschiebung teile ich voll und ganz. Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern meiner Ansicht nach auch grob fahrlässig. Das Gesundheitsministerium ist aufgefordert, hier rasch eine Korrektur vorzunehmen!“

Vizebürgermeister Gerhard Kroiß im Gespräch mit Polizisten

Bildquelle: FPÖ Wels

Textquelle: Stadt Wels