Wels unterstützt Kampf gegen sexuelle Belästigung im Bad

Volle Befürwortung erfährt die Kampagne „NO GO“ des Landes Oberösterreich durch Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß und Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber. Im Welldorado-Freibad (Rosenauer Straße 70) sind die entsprechenden Info-Materialien bereits im Einsatz.

Über die aktuelle Kampagne hinaus bemüht sich die Stadt Wels schon seit langem, sexuelle Belästigung im Welldorado möglichst schon im Vorfeld zu unterbinden. Einerseits ist das Personal bereits jetzt speziell darauf geschult, Anzeichen von möglichen Übergriffen frühzeitig zu erkennen und – wenn möglich – zu verhindern. Die „NO GO“-Kampagne stellt hier eine wichtige Ergänzung dar.

Andererseits geht auch die Ordnungswache der Stadt Wels regelmäßig in den Sommermonaten im Freibad auf Patrouille und hat ein spezielles Auge auf mögliche derartige Situationen. Und schließlich sind auch die Badegäste aufgerufen, in solchen Fällen couragiert einzugreifen und betroffenen Frauen beizustehen.

Frauen und Mädchen haben ein Recht auf ihren eigenen Körper. Das gilt nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im öffentlichen Raum. Mit der Teilnahme an der ‚NO GO‘-Kampagne signalisiert die Stadt Wels ganz klar, dass sie Frauen schützt und ihnen im Fall des Falles professionelle Hilfe und Unterstützung anbietet.

Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß: „Nein heißt auch im Freibad nein! Wer Mädchen und Frauen sexuell belästigt oder gegen sie gar Übergriffe verübt, hat in den Freizeiteinrichtungen der Stadt Wels nichts verloren. Neben einem Hausverbot auf Lebenszeit gehören solche Personen mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt!“

Textquelle: Stadt Wels

Bildquelle Bild 1 – FPÖ, Bild 2, Stadt Wels