E-Scooter-Gipfel bringt Maßnahmenkatalog

Derzeit sind in Wels rund 200 E-Scooter im Einsatz. Speziell in den vergangenen Wochen haben sich bei der Stadt die Beschwerden über rücksichtslose Nutzer dieser Elektroroller gehäuft. Aus diesem Grund wurde von Bürgermeister Dr. Andreas Rabl und Verkehrsstadtrat Mag. Klaus Schinninger gemeinsam mit den Betreiberfirmen und der Polizei ein E-Scooter-Gipfel einberufen. Das Ergebnis ist nunmehr ein Maßnahmenpaket, dass die Situation nachhaltig verbessern soll. Damit wird auch der heuer Ende März präsentierte Verhaltenskodex in einigen Punkten verschärft.

Erste wesentliche Maßnahme ist die Errichtung von eigenen E-Scooter-Parkplätzen in Gebieten mit gehäuft auftretenden Beschwerden. In einem gemeinsam mit den Betreibern erarbeiteten Pilotprojekt sollen vorerst zwei bis drei eigene Parkplätze für E-Scooter errichtet werden. Ein Abstellen der Elektroroller außerhalb dieser markierten Parkplätze in einem Umkreis von 100 Metern ist dann nicht mehr möglich (automatische Sperre).

Zweitens sollen falsch abgestellte Roller innerhalb von drei Stunden nach Einlangen einer entsprechenden Meldung entfernt werden müssen. Bei Gefahr im Verzug – oder, wie nun zusätzlich konkretisiert, spätestens nach 24 Stunden – wird die Stadt den betreffenden E-Scooter kostenpflichtig entfernen lassen. Drittens wurde von den Betreibern bei diesem Gipfel zugesagt, zeitnah eigenes Personal für das Einsammeln und Umstellen der vorschriftswidrig geparkten Scooter einzustellen. Dieses Personal soll auch aufklärend bei E-Scooter-Nutzern tätig werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl

Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Nachdem sich die Beschwerden mit E-Scootern gehäuft haben, war ein entschlossenes Handeln notwendig. Dafür müssen wir die Betreiber in die Pflicht nehmen. Von dem gemeinsamen erarbeiteten Maßnahmenkatalog erwarte ich mir eine deutliche Besserung der Situation.“

Textquelle: Stadt Wels